Dr. Micha Kucharczyk, Unfallchirurg und Sportarzt 

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Einklemmsyndrom der Schulter (Impingementsyndrom)

Chronische Beschwerden

Einklemmsyndrom / Impingementsyndrom

Kurzbeschreibung:
Das Impingement-Syndrom ist ein Sammelbegriff für die Folgen einer mechanischen Reizung der Sehnen und des Schleimbeutels unter dem Schulterdach. Die Reizung entsteht, weil der Gleitraum unter dem Schulterdach zu eng wird.

 

Beschreibung

Bei Überkopfsportarten oder starken manuellen Belastungen wird die Muskelmanschette um die Schulter („Rotatorenmanschette“) abgenützt oder reißt sogar ein.
Der Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf, in dem sich eine Sehne (Supraspinatussehne) und ein Schleimbeutel befinden, wird zu eng. Daher spricht man von einem „Engpass-Syndrom“.
Entstehen kann diese durch eine angeborene zu starke Neigung des Schulterdaches nach vorne. Auch mit der Zeit erworbene Knochenauflagerungen an der Unterfläche des Schulterdaches können auch der Auslöser sein.

Therapie

Es ist möglich, diesen Raum operativ zu erweitern, was meist durch Schlüsselloch-Chirurgie (Arthroskopie) erfolgt.
Die Operation bedingt üblicherweise 2 bis 3 Tage stationären Aufenthalt. Eine Ruhigstellung des Armes ist nach diesem Eingriff nicht notwendig.  Die notwendige physiotherapeutische Nachbehandlung kann aber bereits in der Klinik am Tag nach der Operation begonnen werden.

Nach Entlassung erfolgt die sogenannte „freifunktionelle Nachbehandlung“. Vorsichtige Übungen dürfen je nach Schmerzen und Schwellung durchgeführt werden. Dabei ist zu bedenken, dass eine große innere Wundfläche vorliegt. Die kleinen Hautschnitte täuschen oft über das wahre Ausmaß des Eingriffes hinweg.

Der volle Bewegungsumfang und Beschwerdefreiheit sollte ungefähr nach 8 bis 12 Wochen wieder erreicht werden, unterliegt aber starken individuellen Schwankungen.

In unserem Team finden sich speziell ausgebildete Therapeut/innen die mit der Nachbehandlung von Gelenken besonders viel Erfahrung haben.

© (c) 2013 Dr. med. univ. Micha Kucharczyk